Aktuelles

Hausführungen

Jeden zweiten Sonntag im Monat bieten wir für Interessenten zwischen 12:00 Uhr und 15:00 Uhr eine Hausführung an. Hierbei können Sie das vielfältige Angebot des Seniorensitzes näher kennenlernen und sich ausführlich über die Serviceleistungen informieren. Die nächste Hausführung findet am Sonntag 19.08. statt. 

Schauen Sie gerne vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Bestnote für den Hegen –

Qualitätsprüfnote 1,0

Wie in jedem Jahr wurde der Seniorensitz am Hegen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen im Rahmen einer Regelüberprüfung zur Qualitätsprüfung aufgesucht.

Im Rahmen der Qualitätsprüfung werden 5 Kategorien mit mehreren Kriterien abgefragt. Die zu prüfenden Bewohner werden am Tag per Zufallsprinzip von den externen Prüfern ermittelt.

Der Bereich Pflege und medizinische Versorgung zählt mit 32 Kriterien zu dem umfangreichsten. Weitere Bereiche sind noch: Umgang mit demenzkranken Bewohnern, Betreuung und Alltagsgestaltung, Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene, sowie die Bewohnerzufriedenheit.

In allen Bereichen hat der Seniorensitz am Hegen mit einem sehr gut abgeschnitten.

Die Prüfnote dient allen die auf der Suche nach einem Pflegeplatz für Ihre Angehörigen sind. Sie ermöglicht es eine gute Einrichtung auch als Laie zuerkennen.

Mit dem Ergebnis von 1,0 gehört der Seniorensitz zu den besten Einrichtungen in Hamburg Rahlstedt.

Wir sind besonders stolz auf alle Mitarbeiter die seit Jahren für eine stetig gleichbleibende hohe Qualität am Hegen arbeiten und jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag zum Gesamtergebnis geleistet hat. Dennoch ist uns klar, dass wir uns auf diesem Ergebnis nicht ausruhen dürfen, sondern stetig an unserer Qualität arbeiten müssen. Wir wollen unseren Senioren zu jederzeit Lebensqualität und Lebensfreude bieten.

„Ich liebe dieses Haus. Weil es hier alles so selbstverständlich ist.“

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Der Beruf der Pflegekraft

Jeder kennt die vielen Vorurteile, die auf dem Berufsbild der Pflege lasten. Ein kleiner Einblick hinter die Kulisse genügt bereits, um zu verstehen, dass die Vorurteile schlichtweg falsch sind. Die Pflege hat viele schöne und erfüllende Seiten an sich. Der Fokus dieses Berufs liegt eindeutig darin, jemand anderem das Leben zu erleichtern.

Die Pflegekräfte bauen im Laufe der Zeit eine besondere Bindung zu den Bewohnern auf und tragen einen großen Beitrag zur Genesung oder zur Aufrechterhaltung des Lebenswillens bei.

Mit der Zeit entsteht eine vertrauensvolle Beziehung zueinander, man teilt Freude, manchmal auch Leid und wächst ebenfalls zusammen an den Aufgaben, die einem gestellt werden.

Durch das Zusammensein mit den Senioren, entsteht eine neue Sichtweise. Man lernt das Leben ganz anders wertzuschätzen und erfährt immer wieder neue Perspektiven.

Wie definieren Sie den Beruf der Pflegekraft? Welche Eigenschaften muss der Beruf vor allem in einer Senioreneinrichtung mit sich bringen?

Um dieses herauszufinden, starteten wir eine Umfrage bei den Hegen-Bewohnern:

„Den Beruf der Pflegekraft kann nicht jeder ausüben, denn es erfordert jede Menge Geduld, Eigeninitiative und Flexibilität. Ein netter Gesichtsausdruck reicht manchmal nicht aus, wir sind alle nur Menschen und jeder Tag fällt bei uns unterschiedlich aus. Genau deshalb schätze ich auch die Schwestern am Hegen, denn es ist gleich, ob wir viele Wünsche oder nur wenige haben, die Schwestern sind geduldig und immer mit einem freundlichen Lächeln dabei“, erzählt eine Bewohnerin des Seniorensitzes am Hegen.

„Selbstständig muss sie sein und ganz lieb, das sind zwei Punkte die für mich bedeutend sind.

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die für andere kaum Bedeutung habe. Diese Kleinigkeiten aber summieren sich und ergeben ein tolles Gesamtbild. Ich nenne einmal ein Beispiel: Wenn meine Lieblingspflegerin in das Zimmer kommt und meine Zimmernachbarin unterstützt, kommt sie auch an mein Bett. Sie sagt ganz leise „guten Morgen“ und streichelt mich leicht an meinem Arm.

Ich gebe zu, es ist eine Kleinigkeit, aber diese Kleinigkeit ist ein Zeichen der Aufmerksamkeit und der Zuneigung!“

„Das Gefühl der Sicherheit muss eine Schwester vermitteln. Das Vertrauen ist nicht gleich am ersten Tag vorhanden, sondern es entwickelt sich mit Zeit. Wenn die Pflegekraft zuverlässig und vertrauensvoll ist, sich Zeit für ein „Kummergespräch“ nimmt, entsteht auch eine besondere Beziehung zwischen einem Bewohner und dem Pfleger.

„Nach dem Schlaganfall habe ich sehr viel Unterstützung benötigt und als ich in dieses Haus eingezogen bin, war ich sehr unsicher. Ich benötigte eine Weile, um jemandem zu vertrauen und jemanden um Hilfe zu bitten.“

Den Schwestern auf dem zweiten Wohnbereich bin ich heute noch sehr dankbar. Denn sie haben mich in allen Situationen unterstützt, ganz gleich, ob es morgens beim Waschen war, ob es beim Essen war oder beim Anhören meiner Sorgen.

Mittlerweile wissen auch alle Mitarbeiter, dass ich ein Sonnenmensch bin. Jeder der mich im Aufenthaltsraum antrifft fragt, ob ich auf die Terrasse möchte.

Die Schwestern müssen kompetent sein, freundlich und für einen kleinen „Schnack“ ein paar Minuten haben.“

„Ich liebe dieses Haus. Weil es hier alles so selbstverständlich ist.“

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Ergotherapie in der Orthopädie – wenn das Halten des Stifts zur Qual wird…

Wir greifen damit nach der Zahnbürste, die Knöpfe der neuen Bluse werden mit Ihnen zugeknöpft, wir öffnen damit eine Flasche und spielen damit vielleicht Klavier. Sie, die Hände, sind ein wahres Wunder der Anatomie und die kompliziertesten Körperteile unseren Körpers.

Wie oft wir die Hände wirklich benötigen, wird uns dennoch erst häufig dann bewusst, wenn uns Bewegungen in der Hand Schmerzen bereiten. Im Alter kann hierfür die Abnutzung des Knorpels zwischen den Gelenken ein Grund sein.
Häufig hört man Begriffe wie Arthrose und  Rheuma, doch was bedeuten die Begriffe? Gibt es Möglichkeiten die Schmerzen in der Hand zu lindern und mehr Bewegungsfähigkeit zu bekommen? Die häufigste Form der Gelenkerkrankung ist die Arthrose. Charakteristische Anzeichen hierfür sind die Anlaufschmerzen im Gelenk nach langen Ruhepausen oder auch nach dem Schlafen. Zu Anfang hilft das „Einlaufen“ des Gelenks noch, um relativ schmerzfrei die Finger zu bewegen, im weiteren Verlauf wird der Schmerz durch eine Belastung ausgelöst. Hauptmerkmal der rheumatoiden Arthritis ist eine Entzündung der Gelenke. Sie bleibt jedoch oft nicht auf die Gelenke beschränkt, sondern kann sich auch auf die Organe ausweiten. Symptome wie, Gelenkschmerz, Morgensteife länger als 30 Minuten, Schwellungen in mehr als zwei Gelenken, allgemeines Krankheitsgefühl, im Langzeitverlauf knöcherne Deformierung.

Was können Sie bei Schmerzen tun? Zunächst gilt es den Schmerz ernst zu nehmen und bei vermehrt auftretenden Schmerzen einen Arzt aufzusuchen. Schnell möglichst soll geklärt werden, ob es sich um eine Gelenkerkrankung handelt. Der Arzt informiert sie individuell über die Maßnahmen. Eine sich bewehrte Maßnahme ist die ergotherapeutische Behandlung.

Sie verfolgt die Ziele:

  • Gelenkschutz
  • Reduzierung der Schmerzen
  • Stabilisierung der Gelenke
  • Förderung der Durchblutung
  • Erhalt und Verbesserung der Beweglichkeit
  • Optimierung der Kraftübertragung
  • Minimierung der Belastung

Aus den Zielen ergeben sich verschiedene therapeutische Maßnahmen, unter anderem: die thermische Anwendungen. Kies-, Raps, und Paraffinbad werden meist als sehr angenehm und schmerzlindernd empfunden. Nicht nur die Schmerzen werden dadurch reduziert, die Durchblutung wird ebenfalls gut gefördert. Ab dem 1. Juli bietet auch der Seniorensitz am Hegen eine Therapiegruppe an, die speziell darauf ausgerichtet ist, Personen mit Gelenkbeschwerden intensiver zu fördern.